Beiträge von der_Sesam

    Ja ich hatte das Navi aktiv für die Fahrt, die säule kam aber vom auto.

    Heute waren wir wieder auf Tour. Über Nacht das Auto auf 90% geladen. Am Ziel (wieder ca 120km) mit 60% angekommen. Wenn man das hochrechnet passt es zumindest von der Kilometerleistung. Mit vollem Akku wären wir dann bei ca. 400km bei ca 10 Grad Außentemperatur.

    Scheint sich die ersten 1000km wirklich erst bissl einspielen zu müssen

    Wie es im Text steht. Laut Auto ab laden, also ab übernahme (war im Showroom angesteckt), 22,3kwh. Das passt aber wenn man das hochrechnet nicht zur Fahrleistung und / oder zum Akku vom 90er.

    Nimmt man die rund 30% vom Akku die ich nicht genutzt habe weg hat man noch ca. 60kwh Akku über. Durch die 22,3 kommen da aber ca 270km raus. Am Auto steht gefahren 234, real gefahren sind wir um die 220km etwa. Wie man's dreht irgendwo fehlt da etwas

    Hallo zusammen


    Ich habe mir den Peaq 90 über das Wochenende von meinem Händler sichern können. gestern mit 80% Akkuladung beim Händler abgeholt. Einmal mit meiner Frau etwas in den Landkreis gefahren. 24km 50% Stadt und 50% Landstraße/Bundesstraße, 15,6 kw/h. Ich war sehr angetan. heute dann mal schnell einkaufen gefahren. vielleicht 4-6 km. Mittags Dann mit Frau und zwei unserer Kids Richtung Ikea. Distanz 113km einfache Strecke. mit 68% losgefahren, mit 39% angekommen. Gefahren wo möglich mit 120-130 km/h. Und nun zu dem was mich etwas erschreckt hat. Auf der Heimfahrt musste ich laden. Nach weiteren 79km waren wir bei 13%. Rein rechnerisch hätte es zwar funktioniert, im Mittelgebirge ist das aber relativ.


    Heiß unterm Strich mit 80% übernommen und nach lediglich irgendwas um die 210/220km waren 70% vom Akku weg.

    Wetter war zugegeben bescheiden. 10 Grad und Regen. Das Auto hatte bei meiner Übernahme gestern lediglich 365km auf der Uhr.


    Jetzt die Frage, wie könnte man das erklären. ICh schiebe es ein wenig auf das BMS, dass noch am lernen ist. Laut Auto 23,1kw/h im Schnitt, 75km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.

    Rechnerisch kann das aber nicht passen.

    abgeholt mit 80% = 68,8kw/h

    angesteckt mit 13% = ~11,2 kw/h rest

    Heißt ich habe für die Strecke von sagen wir mal 220km 57,6kw/h verballert bei selten mehr wie 130 und einem angezeigten Durchschnitt von 75kw/h. Würde rechnerisch einen Schnitt von 26,18kw/h bedeuten bei sehr humaner Fahrweise, auf der Hinfahrt ist das Auto den Großteil selbst gefahren mit Tempomat auf 130.


    Hat irgendwer dazu eine Erklärung? eine Abweichung von 3kw/h ist zwar nicht viel aber auch keine Kleinigkeit pro 100km. Mein ID4 mit 77 kw/h hat da auf der gleichen Strecke ehrlichgesagt besser performt. und den fahr ich mit ähnlicher Bereifung, auch nur Heckantrieb (aber noch der Alte E-Motor weil BJ 2023) Langzeit mit 20 kw/h trotz schlechterem CW Wert.

    Damit hat sich der Peaq dann erledigt… auch gut…

    Warte erstmal ab. Skoda muss sich auch noch positionieren. Und deren Aussage Wäre mir mehr wert als eine Angabe in der Anleitung. Letztere kann man auch ändern bzw entfallen lassen wenn esw maßnahmen gibt die das ermöglichen.

    Wenn du aber einen vollwertigen 7Sitzer brauchst, das war der Peaq sowieso nie. In elektrisch gibts da nur 3 (ID Buzz, XPeng X9 und V Klasse) + evtl EV9 und Ioniq 9

    Am Ende konnte ich's mir dann doch nicht ganz verkneifen. Die Antwort von Skoda steht noch aus. Ich habe derweil nun trotzdem einmal eine kostenfreie erst Beratung genutzt.


    Dies soll keine Rechtsberatung sein, aber jedem als Hinweis dienen der über das Thema stolpert.

    Quelle des folgenden ist die Kanzlei Hopkins aus Berlin


    Gern gebe ich Ihnen im Rahmen einer kostenlosen Ersteinschätzung eine erste rechtliche Orientierung zu Ihren aufgeworfenen Fragen:


    • Rechtliche Bindung der Angabe in der Bedienungsanleitung: Die herstellerseitige Begrenzung der Körpergröße (bis 1,60 m) in der offiziellen Betriebsanleitung stellt eine verbindliche Vorgabe zur bestimmungsgemäßen Nutzung und zur technischen Sicherheit der 3. Sitzreihe dar. Nach meiner Einschätzung ist diese Einschränkung rechtlich maßgeblich, da die Typgenehmigung und die Auslegung der Sicherheitsgurte bzw. Kopfstützen auf diesen Parametern basieren.
    • Folgen bei Missachtung und Unfall: Werden Personen über 1,60 m entgegen der Vorgabe auf diesen Plätzen befördert und kommt es zu einem Unfall, drohen haftungs- und versicherungsrechtliche Nachteile. Im Schadensfall kann der beförderten Person ein Mitverschulden (§ 254 BGB) zur Last gelegt werden. Ihnen als Fahrer droht eine Haftung wegen Sorgfaltspflichtverletzung (§ 276 BGB). Zudem kann die Kaskoversicherung bei grober Fahrlässigkeit Leistungen kürzen, und die Haftpflichtversicherung kann unter Umständen Regressansprüche prüfen.
    • Folgen bei einer Polizeikontrolle: Gemäß § 21 Abs. 1 StVO dürfen Personen nur befördert werden, wenn vorschriftsmäßige und geeignete Sitze mit entsprechenden Rückhaltesystemen vorhanden sind. Da der Sitz herstellerseitig für Personen über 1,60 m nicht freigegeben ist, kann eine Missachtung im Rahmen einer Verkehrskontrolle als vorschriftswidrige Personenbeförderung geahndet werden (Verwarnungs- oder Bußgeld).
    • Vertragliche Situation (Kaufvertrag): Wenn die Nutzbarkeit für den vertraglich vorausgesetzten Zweck (Beförderung von Personen über 1,60 m) durch diese Ihnen bei Vertragsschluss nicht bekannte Beschränkung vereitelt wird, kann nach meiner Auffassung ein Sachmangel (§ 434 BGB) bzw. eine Aufklärungspflichtverletzung vorliegen. Dies könnte Sie unter Umständen dazu berechtigen, Gewährleistungsrechte wie einen Rücktritt vom Kaufvertrag geltend zu machen.

    Ich bin auch darüber überrascht.


    Ich habe nachgeschaut und auch bei Skoda Kodiaq steht das auch. Nun das Auto wird als 7-Sitzer beworben. Auch bei Wahl von 7-sitzer im Konfigurator ist die Beschränkung nicht ersichtlich. Ich weiß es nicht, ob das nicht ein Grund wäre vom Vertrag zurückzutreten....

    pasted-from-clipboard.png

    Ja den Kodiaq betrifft es im grunde auch. Da ich genug Zeit habe mit meinem Wunschliefertermin habe ich für mich nun beschlossen den etwas schwereren Weg zu gehen und es stück für stück aufzudröseln bevor ich einen Anwalt konsultiere. Vom Händler habe ich ein erstes mündliches statement, das er aber nochmal verschriftlichen darf sobald ich auf meine Mail an Skoda eine Antwort habe. Dann lege ich beides nebeneinander und schau mal was raus kommt. Fakt ist, sind 1,60m eine harte Grenze die, und da sind sich zumindest Gemini und Chat GPT sehr einig, ist für mich eine Vertragsgemäße Nutzung der 3. Reihe nicht möglich und mein Verkäufer muss an den Vertrag nochmal ran und sich was einfallen lassen. Das Auto will ich auf jeden Fall aber so, dass ich mein eingesetztes Kapital auch zu 100% nutzen kann.

    Nochmal, es geht weiß Gott nicht darum einen Kindersitz in die 3. Reihe zu bringen. Wie Borg1226 schon richtig schreibt, da ein kleines Kind auf den Sitz zu bekommen ist Irrsinn.

    Mein geplanter Anwendungsfall war auf überschaubar langen strecken bis ca 100km die möglichkeit zu haben zu siebt zu reisen. Haben wir ab und an Mal im Jahr wo man entweder Auslost wer daheim bleibt oder ein zweites Auto braucht . Dann wäre hinten zb unsere große Tochter untergekommen. Die ist aber 1,70. Fällt damit aus dem Anwendungsfall genauso wie alle anderen.

    Mich regt es ja noch nicht einmal auf das es eine Beschränkung gibt, es sind notsitze im weitesten Sinn. Da kann man nicht viel erwarten. mich nervt tierisch das niemand davon etwas weiß und man darüber nicht aufgeklärt wird. Angefangen von influencern/Testern bis hin zu den Verkäufern. Ich hatte heute Kontakt mit meinem verkäufer aufgenommen. Der musste bis nach Tschechien sich bei Skoda vorarbeiten um jemanden zu finden, der bestätigt, dass das da drin steht und eine Aussage zu bekommen. Nach Aussage von Skoda kann man es ignorieren. Frage ich zb Gemini sieht die Sache anders aus. Angaben und Vorgaben der Anleitung sind Teil der Typgenehmigung und Betriebserlaubnis des Kfz. Kann zu Stilllegung führen, im Fall eines Unfalls zu Mitschuld oder Wegfall des Versicherungsschutzes usw. Die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo dazwischen liegen.

    Mit einem Schulterzucken ist es also nicht getan. Ich werde das mal meinem Anwalt vorlegen und mir seine Meinung holen. Dabei geht's ausdrücklich darum mich abzusichern, nicht beim Autohaus oder Skoda Stress zu schieben. Wenn die 3. Reihe Meinen Anwendungsfall nicht erfüllt bin ich damit fein und werde mit meinem verkäufer eine lösung finden. Nur wissen muss man es halt

    Warum? Es gibt doch auch Kindersitze ohne Isofix.

    ich werde mir zu einem neuen Auto nicht auch noch einen neuen Kindersitz kaufen, wenn ich hier einen recht neuen habe. Mir scheint Du verstehst das Problem nicht. Es gibt Anwendungsfälle wo das alles funktioniert und damit dann auch alles gut ist. Was mich betrifft will ich mein Kleinkind in einem entsprechenden Kindersitz haben der entsprechend per Isofix gesichert ist. Womit er als Nutzer in der 3. Reihe ausfällt. Alle anderen sind aber über die 1,6m.
    Es ist daher eine Sache des Anwendungsfalles und wie eine Versicherung tickt wenn dieser Passus publik wird, etwas passiert und dann die Tochter mit 1,7m in der dritten reihe saß. Da hat man dann richtig was gekonnt egal ob man schuld ist oder nicht. Und am Ende ists eine Sache der Kommunikation, denn so eine Einschränkung muss kommuniziert werden.