laut KI
Bei Škoda-Neuwagen erfolgt die Bearbeitung und Einplanung von Bestellungen nicht nach dem strikten Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ (First-in-First-out). Stattdessen nutzt der Volkswagen-Konzern (zu dem Škoda gehört) ein hochkomplexes, KI-gestütztes Logistiksystem, das Aufträge nach Teileverfügbarkeit, Händler-Kontingenten und Produktionsoptimierung priorisiert.
Das führt in der Praxis häufig dazu, dass ein später bestelltes Auto deutlich früher gebaut wird als eine ältere Bestellung.
Der genaue Ablauf und die entscheidenden Faktoren für die Reihenfolge gliedern sich wie folgt:
1. Die 4 Phasen des Bestellprozesses
- Bestelleingang & Kommissionsnummer: Nach der Unterschrift beim Händler wird die Konfiguration an das Škoda-Werk übermittelt. Sie erhalten eine Kommissionsnummer. [1]
- Die Vorlauf-Steuerung (Trichter): Die Bestellung liegt im System und wartet auf eine freie Produktionswoche (Quotierung). In dieser Phase (meist bis zu 4-6 Wochen vor dem Bau) sind noch Änderungen an der Ausstattung möglich.
- Die Fixierung (ZP5 - Zählpunkt 5): Etwa 2 bis 3 Wochen vor dem eigentlichen Bau wird die Bestellung im Werk „eingefroren“. Die Teile werden Just-in-Time bei Zulieferern bestellt. Ab hier ist keine Änderung mehr möglich.
- Produktion & Transport: Der eigentliche Zusammenbau im Werk dauert meist nur 24 bis 48 Stunden. Danach erfolgt die Zuweisung der Fahrgestellnummer (FIN/VIN) und der Transport zum Händler.