Ich bin aus Eisenstadt.
Vielen Dank! Die Info hilft mir schon ein bisschen weiter und nimmt mir etwas die "Angst" vor dem Kleinen.
Ich bin aus Eisenstadt.
Vielen Dank! Die Info hilft mir schon ein bisschen weiter und nimmt mir etwas die "Angst" vor dem Kleinen.
Ich möchte zu diesem Thema noch einen Nachtrag liefern:
Im aktuellen Video hat sich der Physiker Andreas Schmitz mit der optimalen Akkugröße beschäftigt. Die kalendarische Alterung von Batterien im Elektroauto hat sich in all den Jahren nicht signifikant verändert bzw. verbessert.
Das führt dazu, dass zu große Akkus, die zu wenig ausgereizt werden aufgrund ihrer eigenen Alterung und langen Standzeiten unnötig Kapazität einbüßen .
Seine dringende Empfehlung:
Die Batterie wirklich nach täglichem Fahrprofil aussuchen und eben NICHT für den Urlaub nur einmal im Jahr.
Dann lieber mehr Schnelladung als zu große Batterie, die immer zu wenig genutzt wird.
Ich finde, das Thema dürfte für dich auch interessant sein.
Größer = Besser , dass ist die allgemeine Meinung und sicherlich nicht grundsätzlich falsch.
Beim Verbrenner hat man auch gesagt mehr Hubraum ist immer besser.
Aber man sollte nach seinen Anforderungen schauen und danach entscheiden.
Der typische Deutsche möchte ein Auto kaufen, das alle Szenarien abdeckt.
Wenn man 1x im Jahr zum Möbelhaus fährt, dann muss der Schrank in den Kofferraum passen.
Wenn man 1x im Jahr in den Urlaub fährt, dann möchte man 1000 km ohne Pause fahren.
Ich finde mich auch in der Aussage auch immer wieder.
Meine Frau fährt täglich knapp 20km zur Arbeit, also muss das Auto 40 km am standard-Tag leisten.
Unser Auto: ein E-Golf der etwas mehr als 200 schafft. Wir laden den normalerweise nur auf 80% also im Winter 140-160 km im Sommer 160-170km.
Alle 2-3 Tag steckt sie sie den Stecker rein und braucht sich an 350 Tagen im Jahr keine Gedanken machen.
Wenn sie mehr als 150km fahren möchte stellt sie im Auto einfach 100% inkl. Uhrzeit ein.
Dann geht auch das easy.
Sollte das immer noch nicht reichen, dann wird halt unterwegs mal ein paar Minuten nachgeladen.
Wir haben das Auto jetzt ca. 2 Jahre und ca. 24.000 km gefahren.
Es waren öffentlich weniger als 100 kWh die wir nachgeladen haben.
Ich brauche nur gut 10km zur Arbeit und habe mir dafür einen gebrauchten E-Up! gekauft.
Den mit dem kleinen Akku, weil mir vor 2,5 Jahren der große schlicht zu teuer war.
Aufpreis zwischen 2.500 und 3.000 Euro auf dem Gebrauchtmarkt.
Auch den lade ich normalerweise nur auf 80% was im Sommer dann 80-100km entspricht im Winter mangels Wärmepumpe dann nur 60-70 km.
Aber auch hier gilt. Einfach alle 2-3 Tage an die Wallbox.
Damit ist für uns klar, da wir zuhause laden können geht es auch easy mit dem kleinen Akku.
Wenn wir zuhause aber nicht laden könnten, dann wäre mir die Reichweite aber zu gering.
Als drittes Auto hatten wir aber einen Kodiaq Diesel mit dem wir in den Urlaub gefahren sind (inkl. Wohnwagen)
Der Kodiaq ist weg und nächste Woche kommt der Peaq.
Meine Erwartung: Unter der Woche wird gar nicht mehr geladen, nur noch am Wochenende.
Wenn es in den Urlaub geht, dann wird das schon irgendwie gehen.
Wir fahren 2-3x im Jahr an die Niederländische Nordsee.
Da wird dann einfach 15 Min. nachgeladen und fertig.
Das ist für mich kein Problem.
Nächsten Sommer soll es nach Bayern oder Österreich gehen.
Ca 900 km. Da wird mich das Laden sicherlich stören, aber das sind nur die beiden weiten Strecken.
An 360 anderen Tagen im Jahr ist das Laden zuhause einfach nur super und einfach.
Ich habe letzten in einem Youtube Video gehört:
90% der Nicht-E-Autofahrer machen sich Gedanken um die Reichweite
90% der E-Autofahrer machen sich keine Gedanken um die Reichweite
E-Peaq : Vielen Dank für das Video, das ist sehr hilfreich.
Borg1226 : ich gehe davon aus, dass Du auch den kleinen Peaq bekommst?
Ich denke, die Urlaubsfahrten wären nicht so das Problem. Natürlich möchte man schnell zum Urlaubsort, aber andererseits hat man da ja meistens keinen Termindruck.
Ich denke, ich bin da noch etwas in der Verbrennerdenkweise, wo man ja zum Tanken wohin fahren muss, Laden kann ich während der Arbeit, also das spüre ich ja gar nicht.
Derzeit tendiere ich nach Euren Rückmeldungen schon eher zum 60.
LG Reinhard
Nein tatsächlich bekomme ich den 90X
Der Grund ist aber das ich 3-4x im Jahr mit dem Wohnwagen unterwegs bin.
Mit Wohnwagen und ein Verbrauch von wahrscheinlich 37-45 kWh pro 100 km würde es mit dem 60er tatsächlich nur für 100-125 km pro Ladung (10-80%) reichen und das geht ist mir zu wenig.
1x im Jahr zur Nordsee würde ich aushalten, aber nach Österreich könnte ich dann sicher nicht fahren.
Dazu kommt dass der 60er und 90er nur 1800 kg ziehen darf und ich einen 2000 kg Wohnwagen habe.
Der Aufpreis von 10.500 € (60 zu 90X) hat mich aber schon zum grübeln gebracht.
Die Schlussfolgerung des Videos ist schlicht falsch und der Clickbait im Titelbild erst recht. Sowohl kalendarische als auch zyklische Alterung kann man in größeren Akkus geringer halten, da man sie leichter im optimalen Bereich halten kann. Natürlich sollte man nicht unnötig große Akkus kaufen, die man nie ausnutzt. Aber wenn man zuhause oder auf der Arbeit laden kann und keinen überlangen Pendelweg hat, muss man die Akkugröße natürlich vor allem nach den Langstrecken aussuchen. Und das ist dann vor allem eine Abwägung zwischen Preis und Komfort.
In dem Video ist die Grundlage der Argumentation, dass der Akku möglichst mit dem Lebensende des Autos kaputt sein soll, kompletter Blödsinn. Ich schone meinen Akku im Alltag (wenn es ohne Komforteinbußen möglich ist), damit ich auch nach 6 oder 10 Jahren noch einen möglichst wenig degradierten Akku habe, um Langstrecken ohne große Einbußen zum Neuwagen fahren zu können. Und selbst wer sein Auto nur für 5 Jahre hält, der kann mit einem besseren Akku noch einen besseren Winterverkaufswert erzielen.
Ich bin nicht deiner Meinung. Es ist vor allem eine Kostenfrage. Warum soll ich für meinen Bedarf einen so großen Akku kaufen? Ich würde alleine, um einen 90 zu fahren für zweimal Urlaub im Jahr, jeden Monat 90-100 € Aufpreis im Leasing bezahlen, die ich aber den Rest der Zeit überhaupt nicht benötige. Warum sollte ich das tun? Warum?
Dieser Schrei nach großen Akkus entsteht meines Erachtens immer noch zunächst aus Unwissenheit, dann aus einer Angst heraus und/oder zusätzlich aus einer Bequemlichkeit heraus. Man scheint in Deutschland immer nur mit einem Worst-Case-Szenario zu rechnen, dass man täglich theoretisch 1000 km Langstrecke fährt - am besten ohne zu laden. Das scheint immer die deutsche Durchschnittsmilchmädchenrechnung zu sein. Dabei stehen die allermeisten Autos 90 % des Tages rum. Die meisten Menschen haben immer noch nicht das Prinzip des Elektroautos verstanden. Wir haben es nicht mit einem Verbrenner zu tun, den man leer fährt und dann an der Tankstelle wieder volltankt. Das ist Blödsinn bei einem Elektroauto. Damit macht man sich unnötig den Akku kaputt. Stattdessen kann und sollte man auch überall Zwischenladen: beim Einkaufen, beim Baumarkt, in der Stadt, überall wo es möglich ist, selbst bei IKEA.
Man kann es man machen, unnötig viel Geld auszugeben, damit man im Jahresurlaub an zwei Tagen 30 Minuten schneller am Ziel ist. Man kann’s aber auch sein lassen weil’s völlig unnötig und unnötig teuer ist. Das ist meine Meinung.
Eine Elektroauto kaufen sich diejenigen, um möglichst lange was davon zu haben. Man hat aber dann möglicherweise einfach viel zu viel Akku gekauft für viel zu teures Geld..
Und damit gebe ich Andreas Schmitz vollkommen recht; er hat die Haltedauer und die Auswahl des Akkus von der physikalischen Seite her betrachtet und ich finde es auch Quatsch. Warum soll ich so einen großen Akku kaufen, den ich sowieso nie aufbrauchen werde und zum Schluss überlebt er auch noch das Auto und altert nur aufgrund des Herumstehens. Da hat man sich irgendwie gar keinen Gefallen mit getan, außer dass man mal wieder ein völlig unrealistisches Worst-Case-Szenario als Berechnungsgrundlage genommen hat. Aber wie gesagt: kann man machen..
Die Berechnung des Wiederverkaufswert hat auch ihre eigenen Regeln. Die Kosten, die ich für ein größeren Akku aufgewandt habe, kriege ich am Wiederverkauf nicht wieder rein und man macht also trotzdem zusätzlich Verluste für einen Akku man so nie richtige genutzt hat, der viel zu teuer war und dann noch beim Verkauf..
Es sagt ja niemand, dass man einen großen Akku kaufen soll, den man nie braucht. Wer nur zweimal im Jahr überhaupt eine Langstrecke fährt, wird die Frage sicher anders beantworten als jemand, der einmal in Monat Langstrecke fährt. Aber die ganze Idee, dass der Akku am Ende sein soll, wenn das Auto am Ende ist, ist hahnebüchen. Und der Clickbait, dass man seinen Akku "zu Tode schonen" kann, ist komplett daneben. Stattdessen sollte man den Akku passend zur Nutzung kaufen und natürlich im Alltag schonen.
Aber genau damit bestätigst du doch das, was Andreas Schmitz gesagt hat. (mit einer Ausnahme. „Akku schonen“ ist eben nur relativ, darauf bezieht er sich ja) Das einzige, was du die ganze Zeit nur zum Vorwurf machst, dass er angeblich Clickbait macht. 🤷♂️
Aber nicht jede spannende Überschrift ist auch Clickbait. Entscheidend ist, ob sie den Inhalt übertrieben darstellt oder bewusst falsche Erwartungen weckt. Und das tut Andreas auf keinen Fall!
„Aber die ganze Idee, dass der Akku am Ende sein soll, wenn das Auto am Ende ist, ist hahnebüchen„
Nein, das ist nicht hanebüchen. Das ist einfach eine Annahme über die Kapazität des Akkus bezogen auf die Lebenszeit des Autos und das ist ein ganz normaler Wissenschaftlich korrekter Vorgang und er hat 18 Jahre für das Auto genommen. Danach ist es sicher recht alt und verschlissen und hat kaum noch einen Wiederverkaufswert. Damit nimmt man an, nach welcher Zeit welcher Akku kaputt ist und der hat ja zum Beispiel den Taxifahrer als Quelle zitiert, der mit einem bestimmten Akku (NMC) in der Autolebenszeit zweimal einen neuen Akku kaufen müsste oder bei einem andere bestimmten Akku (LFP) nur einmal in der Lebenszeit des Fahrzeugs. Und bei den „Herumstehern und Schonern“ war es ja so, dass die für eine Lebenszeit des Autos weniger als 0,4 Akkus verbrauchen. Also das Auto wird alt, der Akku auch, aber eben nur durch Alterung aber nicht durch Nutzung. Das passt doch nicht zusammen. Gerade bei den Aufpreisen größerer Akkus, die man heutzutage noch für ein Elektroauto bezahlt.
Von daher ist mir persönlich auch völlig egal, ob ob man Andreas Schmitz jetzt Clickbait unterstellt oder nicht.
Eins weiß ich aber: der Physiker hält sich streng an die Wissenschaft und seine Redaktion im Hintergrund recherchiert zu jedem Video ausführlich. Oft präsentiert er Sachen, die einem nicht passen, die aber physikalisch und wissenschaftlich korrekt sind. Er untersucht Studien und präsentiert Fakten zu allen seinen Themen und er hat dabei immer eine ausführliche Quellenlage.
Das gibt es meiner Meinung nach nur ganz selten in YouTube Videos. Deshalb finde ich seine Inhalte richtig gut und auch wissenschaftlich fundiert. Auch die Leute, die er immer sprechen lässt und zu Wort kommen lässt, sind meistens hochrangige Wissenschaftler mit Expertise zum Fach. Von daher finde ich nicht, dass er Clickbait macht.
Unabhängig davon: wer auf YouTube macht das eigentlich nicht? Auf YouTube wird auf den Videothumbs die ganze Zeit nur herum gebrüllt und herum geschrien, aber bei den meisten Videos gibt es kaum so viel faktischen Inhalt wie bei Andreas und auch anderen, die ich sehr schätze..
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