Ich habe endlich Angebote für den Peaq 60 erhalten. Mein Verkäufer hatte zuvor angedeutet, dass der Preis für Ganzjahresreifen (19“) noch unklar sei. Er konnte keine genaue Angabe machen, hat sie aber vorsichtshalber auf 1150 € angesetzt – das erscheint mir wirklich zu hoch. Auf meine Frage nach einer Verrechnung erklärte er, dass er sie dann nicht mehr als neue Reifen verkaufen könne und man dies ungern tue, da sie oft liegen blieben. Auf meinen Wunsch, mir die Reifen einfach zu überlassen, hieß es: „Nein, das geht nur gegen eine Zusatzgebühr.“ ☹️ Bevor ich von Abzocke spreche, nenne ich es lieber so: Der Händler wählt für sich eine vorteilhafte Kalkulation, ohne den Kunden einzubeziehen…
Er erwähnte zudem (nicht auf mich bezogen), dass ihn die Diskussionen mit Kunden über Ganzjahresreifen etwas ermüden. Ich entgegnete, dass dies ein hausgemachtes Problem sei, da es offenkundig besteht, aber von Hersteller und Händler kaum gelöst wird. Ich empfinde das insgesamt als sehr kundenunfreundlich, sowohl beim Service als auch beim Preis. Jedes Mal gibt es neue Auseinandersetzungen, weil faire Regelungen fehlen, die auch die Kundenseite berücksichtigen. Darauf konnte er nichts erwidern, aber ich habe recht.
Übrigens bietet mir der Minihändler der Niederlassung Ganzjahresreifen inklusive Verrechnung ohne Probleme an.
Was meint ihr? Würdet ihr 1150 € für die Ganzjahresreifen in die Leasingrate aufnehmen oder würdet ihr das nicht machen? Alternativ würde ich Leber auf dieses „Angebot“ verzichten und im Herbst 2027 – die Zulassung soll Mitte April 2027 erfolgen – selbst nach Ganzjahresreifen suchen und sie eigenständig montieren lassen. Dann würde ich versuchen, die Sommerreifen zu verkaufen. Mein Verkäufer hat mir zumindest zugesichert, dass die Leasingrückgabe mit Ganzjahresreifen kein Problem darstellt, und er wird mir das auch schriftlich bestätigen.